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22. April 2018

Feuerwehr Hamburg rettet 14 Bewohner nach Feuer in Mehrfamilienhaus


Hamburg (ots) – Hamburg Bramfeld, 26.09.2017, 18.21 Uhr, Feuer mit Menschenleben in Gefahr,2. Alarmstufe (FEU2Y), Moorgrund

Die Bewohner eines vierzehngeschossigen Wohngebäudes informierten die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112, weil sie den Alarm von Rauchwarnmeldern aus einer Wohnung im Erdgeschoss bemerkt hatten. Dem daraufhin alarmierten Löschzug wurde noch auf der Anfahrt mitgeteilt, dass mehrere Anrufer nun Feuerschein und Rauch am Fenster deutlich sehen könnten, Flure bereits verraucht seien und nicht bekannt sei ob sich noch Personen in der Wohnung befänden. Der Führungs- und Lagedienst der Rettungsleistelle erhöhte aufgrund dessen die Alarmstufe auf “ Feuer 2. – Menschenleben in Gefahr“, um weitere Rettungs-und Einsatzkräfte zuzuführen. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte vor Ort bestätigten die Notrufmeldungen und begannen sofort mit der Evakuierung der Bewohner aus den umliegenden Wohnungen. Zeitgleich führten weitere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit insgesamt drei C-Rohren im Innen- und Außenangriff die Brandbekämpfung in der Erdgeschosswohnung durch. Sodass das Feuer schnell gelöscht werden konnte. Insgesamt vierzehn Personen wurden von Einsatzkräften, zum Teil mit Brandfluchthauben, durch den Treppenraum in Sicherheit gebracht. Sechs von ihnen wurden durch den anwesenden Notarzt an der Einsatzstelle gesichtet, verbleiben anschließend jedoch vor Ort. Eine Patientin wurde vorsorglich, aufgrund ihres Allgemeinzustandes, durch Notfallsanitäter mit einen Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg in ein nahegelegenes Krankenhaus befördert. Eine intensive Durchsuchung der Brandwohnung ergab im weiteren Verlauf, dass sich entgegen ersten Vermutungen keine Personen in der Brandwohnung befanden. Da diese völlig vermüllt und mit Unrat vollgestellt war, sodass der Zugang in einige Räume nur durch Fenster möglich war, gestalteten sich die Nachlöscharbeiten schwierig und umfangreich. Ein Bau-Sachverständiger wurde zur Überprüfung angefordert. Nach Abschluss der Nachlösch- und Belüftungsarbeiten konnten die dreizehn Bewohner die zwischenzeitlich in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hamburg betreut wurden in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt war die Feuerwehr Hamburg mit 60 Einsatzkräften von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort im Einsatz.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Hamburg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Torsten Wesselly Telefon: 040/42851-4023 E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de http://www.feuerwehr.hamburg.de

Original-Content von: Feuerwehr Hamburg, übermittelt durch news aktuell

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